Triple Play – IPTV, Movie Flat, Video on Demand – Das Fernsehen der Zukunft?
Bei Internet und Telefon unterscheiden sich die Angebote der Anbieter nur unwesentlich, primäres Unterscheidungsmerkmal ist die Geschwindigkeit der Anschlüsse. Beim dritten Teil des Pakets, dem Fernsehen, unterscheiden sich die Angebote jedoch recht deutlich.
Die meiste Erfahrung im TV-Bereich besitzen natürlich die Kabelnetzbetreiber Kabel Deutschland, Kabel BW und Unitymedia. Wenig überraschend ist, dass ihre TV-Pakete dem analogen Kabelanschluss sehr ähnlich sind, lediglich die Anzahl der Sender ist viel größer. Die Pakete setzen sich aus öffentlich-rechtlichen, privaten und ausländischen Sendern, zum Teil auch HDTV-Sendern, zusammen. Das sogenannte Near-Video-on-Demand, eine Variante des Video-on-Demand, bei dem die Filme nur zu bestimmten Zeiten abgerufen werden können, wiederum gibt es nur in begrenztem Umfang.
Bei der Betrachtung der Triple Play-Angebote der Telefongesellschaften und klassischen Internetprovidern T-Home, Alice, Arcor und 1&1 bietet sich ein uneinheitliches Bild. Genau wie die Kabelnetzbetreiber haben T-Home, Alice und Arcor – nicht aber 1&1 – ein umfangreiches Angebot an Fernsehsendern. Bei T-Home hat man darüber hinaus Zugriff auf ein TV-Archiv, während alle vier Anbieter ein echtes, 24 Stunden am Tag verfügbares Video-on-Demand-Angebot in ihrem Programm haben.
Weiter: Triple Play - Kabelnetzbetreiber vs. Telefongesellschaften
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